Rah­men­kon­zep­tion

„Volle Kanne Kindheit!“

Unsere BOOT–Kitas stehen für „Volle Kanne Spiel“, „Volle Kanne Sprache“, „Volle Kanne Bewe­gung“, „Volle Kanne For­schen“, “Volle Kanne Ent­span­nung”, „Volle Kanne Viel­falt“ und „Volle Kanne gesunde Ernäh­rung“.

Mit vollem Enga­ge­ment und in einer Atmo­sphäre der Gebor­gen­heit heißen wir Kinder sowie deren Eltern herz­lich will­kom­men und legen dabei Wert auf eine gute Zusam­men­ar­beit. So schaf­fen wir ein kind­ge­rech­tes, fami­li­en­er­gän­zen­des und fami­li­en­un­ter­stüt­zen­des Betreu­ungs­an­ge­bot in unseren 12 Boot–Einrichtungen.

Wir ermög­li­chen unseren Kindern einen Alltag, in dem sie sich behütet und aner­kannt fühlen. Unsere großen Gärten und Außen­ge­lände, unsere Räume für Psy­cho­mo­to­rik, die frisch zube­rei­te­ten Mahl­zei­ten in all unseren Häusern sowie die anspre­chend und anre­gend gestal­te­ten Gruppen- und Mehr­zweck­räume bieten unseren Kindern im Alter von 8 Wochen bis zum Schul­ein­tritt „Volle Kanne Kindheit“.

„Volle Kanne BOOT–Kitas!“ – Wir stellen uns vor:

Unser Träger

Träger: Gemein­nüt­zige (BOOT) GmbH

Die Gemein­nüt­zige BOOT GmbH (BOOT–Kitas) ist seit 1998 eta­blier­ter Träger der Kinder- und Jugend­hilfe, der seinen Haupt­sitz in Berlin–Köpenick hat. Zu uns gehören ber­lin­weit 12 Kin­der­ta­ges­stät­ten. Wir sind Mit­glied im Deut­schen Kitaverband.

Unser Anlie­gen ist es, die früh­kind­li­che Bildung in unseren Ein­rich­tun­gen kon­ti­nu­ier­lich und sys­te­ma­tisch zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die indi­vi­du­el­len Kon­zep­tio­nen der ein­zel­nen Kitas berück­sich­ti­gen die Bedarfe aller am päd­ago­gi­schen Prozess Betei­lig­ten. Wir ver­bin­den unsere lang­jäh­ri­gen prak­ti­schen Erfah­run­gen stetig mit aktu­el­len Erkennt­nis­sen aus der Päd­ago­gik und der Psychologie.

Unsere Geschäfts­stelle

Geschäftsleitung/​Verwaltung

Die Steue­rung und Ver­wal­tung erfol­gen durch drei Geschäftsführer*innen und weitere Mitarbeiter*innen in der Geschäfts­stelle. (→ Orga­ni­gramm)

Die Gesellschafter*innen legen die grund­sätz­li­che Aus­rich­tung der gemein­nüt­zi­gen GmbH fest und über­neh­men die Kon­trolle des Zweckbetriebes.

Kita­be­ra­tung

Drei Kita­be­ra­te­rin­nen sichern die Qua­li­täts­ent­wick­lung. Sie sind vor­wie­gend in der Praxis unter­wegs und arbei­ten mit ver­schie­dens­ten Metho­den (z.B. Bera­tung im Kin­der­schutz, Bera­tung und Fort­bil­dung der Mitarbeiter*innen, Beob­ach­tung und Unter­stüt­zung durch MarteMeo®).

Medien

Ein Medi­en­be­auf­trag­ter ist ver­ant­wort­lich für die digi­tale Öffent­lich­keits­ar­beit sowie für den trä­ger­in­ter­nen Umgang mit Medien.

Daten­schutz

Eine Mit­ar­bei­te­rin der Ver­wal­tung ist mit der Aufgabe des Daten­schut­zes betraut.

Unsere Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen

Durch die unter­schied­li­chen Sozi­al­räume sowie die jeweils eigene und beson­dere Archi­tek­tur der Häuser sind unsere Ein­rich­tun­gen sehr indi­vi­du­ell auf­ge­stellt. Eine gemein­same BOOT–Rahmenkonzeption und der BOOT–Qualitätsstandard bieten unseren Mitarbeiter*innen eine ver­bind­li­che Ori­en­tie­rung und setzen gemein­same Schwerpunkte.

Diese finden sich in den jewei­li­gen Kon­zep­tio­nen jeder BOOT–Einrichtung wieder und sind fester Bestand­teil der qua­li­ta­ti­ven Arbeit, die kon­ti­nu­ier­lich von den päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten und der Kita­lei­tung über­prüft und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Als Träger fördern und unter­stüt­zen wir die indi­vi­du­elle Pro­fil­bil­dung jeder ein­zel­nen Kita und beglei­ten diese Pro­zesse durch regel­mä­ßige interne und externe Eva­lua­tio­nen (→ Unsere Kitas im Ein­zel­nen)

Unsere Kita­lei­tun­gen

Jede BOOT–Kita wird durch eine Kita­lei­tung und teil­weise ergän­zend durch eine Co–Leitung geführt.

In den Kitas, in denen es keine Co–Leitung gibt, agiert ein Lei­tungs­team, das in der Regel aus ein bis zwei päd­ago­gi­schen Mitarbeiter*innen besteht und die Kita­lei­tung bei Krank­heit oder Urlaub unter­stützt bzw. vertritt.

Der haus­in­terne Aus­tausch über das Gestal­ten des päd­ago­gi­schen Alltags, die Infor­ma­ti­ons­wei­ter­lei­tung und Orga­ni­sa­tion wird in der Regel durch Grup­pen­lei­tun­gen gewähr­leis­tet. Durch die Gestal­tung eines inter­nen Infor­ma­ti­ons­netz­wer­kes werden auf schnel­lem und direk­tem Weg Infor­ma­tio­nen weitergeleitet.

Per­so­nal­füh­rung und Personalentwicklung

Ziel unserer inklu­si­ven Per­so­nal­füh­rung und ‑ent­wick­lung ist es, eine hohe Arbeits­zu­frie­den­heit her­zu­stel­len. Dafür gibt es bei BOOT viel­fäl­tige Angebote:

  • Mitarbeiter*innen–Information
  • Per­so­nal­ge­sprä­che
  • Führungskräfte–Kurse
  • För­de­rung von Fort­bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung, die den Anfor­de­run­gen des Arbeits­fel­des entsprechen
  • Konzept für die Ein­ar­bei­tung neuer Mitarbeiter*innen
  • Aus­bil­dung von Praxisanleiter*innen (für die berufs­be­glei­tende Aus­bil­dung und/​oder Praktikant*innen)
  • Kon­flikt­ma­nage­ment

Eine offene Atmo­sphäre, gegen­sei­tige Wert­schät­zung, gemein­same Ent­schei­dungs­fin­dung und kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung sind uns wichtig.

Dazu finden regel­mä­ßige Dienst­be­ra­tun­gen in Klein- und Groß­teams statt. Alle Mit­ar­bei­ten­den sind dazu ange­hal­ten, sich fort­zu­bil­den. Beson­de­ren Wert legen wir auf Team­fort­bil­dun­gen und Zusatz­qua­li­fi­zie­run­gen (z.B. Inklu­sion, Sprache, Bega­bung). Die Leitung der ein­zel­nen Ein­rich­tun­gen hat die her­aus­for­dernde Aufgabe, die unter­schied­li­chen Kom­pe­ten­zen ihrer Mitarbeiter*innen zu erken­nen und mit mög­lichst pas­sen­den Tätig­keits­be­rei­chen zu verknüpfen.

Unsere Fami­li­en­ori­en­tie­rung und Elternbeteiligung

Eine wert­schät­zende und ver­trau­ens­volle Erzie­hungs­part­ner­schaft mit den Eltern ist für uns sehr wichtig. Sie ist eine Grund­vor­aus­set­zung der päd­ago­gi­schen Arbeit, um die indi­vi­du­elle För­de­rung und Beglei­tung unserer Kinder in ihrer Ent­wick­lung sicher­zu­stel­len (→ „Erzie­hungs- und Bil­dungs­part­ner­schaft von Fami­lien und Fach­kräf­ten“, Qualitätsstandards).

Wir sehen die Eltern als Expert*innen für ihr Kind an und unter­stüt­zen durch pro­fes­sio­nel­les päd­ago­gi­sches Handeln die Ent­wick­lung des Kindes in der Kita. Ideen und Vor­schläge der Eltern sind uns wichtig und werden in der Kita sowie gemein­sam mit dem Träger auf ihre Umsetz­bar­keit geprüft. Unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven ver­ste­hen wir als Impulse für Weiterentwicklungen.

„Volle Kanne Qua­li­tät!“ – Unsere Qualitätssicherung:

Die Ein­hal­tung unserer Qua­li­täts­stan­dards und die Sicher­stel­lung der Qua­li­täts­ent­wick­lung gewähr­leis­ten wir durch:

Unser Lei­tungs­gre­mium

Das Gremium der Lei­tungs­kräfte kommt regel­mä­ßig mit der Kita­be­ra­tung und der Geschäfts­füh­rung zusam­men, um über orga­ni­sa­to­ri­sche, struk­tu­relle sowie inhalt­li­che Ent­wick­lun­gen des Arbeits­fel­des zu beraten und Ver­ein­ba­run­gen zur wei­te­ren Ent­wick­lung der BOOT–Kitas zu treffen.

Zusätz­lich treffen sich die Lei­tun­gen in inter­nen regio­na­len Vernetzungsrunden. 

Unsere haus­über­grei­fen­den Arbeits­grup­pen (AGs) und Trägerfortbildungen

Als Träger sichern wir die not­wen­di­gen zeit­li­chen, per­so­nel­len, mate­ri­el­len sowie räum­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen, um die Ver­net­zung der ein­zel­nen BOOT–Kitas unter­ein­an­der zu ermög­li­chen und anzu­re­gen. Durch gegen­sei­tige Hos­pi­ta­tio­nen, haus­über­grei­fende Arbeits­grup­pen, Trä­ger­fort­bil­dun­gen und Fach­tage bündeln wir die Erfah­run­gen aus den ein­zel­nen Kitas, fördern die Iden­ti­fi­ka­tion der Mit­ar­bei­ten­den mit dem Träger und den Zusam­men­halt inner­halb des BOOT–Teams. 

Unsere Schutz­kon­zep­tion

In all unseren Ein­rich­tun­gen gibt es einen ver­bind­li­chen Hand­lungs­leit­fa­den zur Siche­rung des Kin­des­wohls (→ „Siche­rung des Kin­des­woh­les in BOOT–Kitas“). Im Träger gibt es eine “Inso­fern erfah­rene Fach­kraft und Kin­der­schutz­be­auf­tragte”, die zur Bera­tung hin­zu­ge­zo­gen werden kann. Zusätz­lich haben wir in unseren Häusern als nied­rig­schwel­li­ges Angebot für die Teams ein/​e Kinderschutz–Ansprechpartner*in. 

Unsere Ver­net­zung und Koope­ra­tion im Gemeinwesen

Wir Ver­net­zen uns mit unter­schied­li­chen regio­na­len Insti­tu­tio­nen, die für das Wohl der Kinder und ihrer Fami­lien bedeut­sam sind (z. B. Grund­schu­len, Jugend­hilfe, medizinisch–therapeutische Ein­rich­tun­gen, Gesund­heits­äm­ter, Senio­ren­ein­rich­tun­gen, Familienzentren).

Unsere Öffent­lich­keits­ar­beit

Als Träger sehen wir eine unserer Auf­ga­ben darin, die Kin­der­ta­ges­stät­ten in der Öffent­lich­keit zu ver­tre­ten und sicht­bar zu machen.

Unsere Öffent­lich­keits­ar­beit zeich­net sich u.a. durch regel­mä­ßige Teil­nahme und aktive Betei­li­gung an den Ple­nums­sit­zun­gen der AG 78 in den ein­zel­nen Stadt­be­zir­ken, der Kita Stimme Berlin und beim Deut­schen Kita­ver­band aus. Darüber hinaus ver­net­zen sich die Kita­lei­tun­gen trä­ger­über­grei­fend in ihrem Bezirk. Ebenso sind wir regel­mä­ßig auf Messen ver­tre­ten. Die Prä­sen­ta­tion der päd­ago­gi­schen Arbeit erfolgt über ver­schie­dene Medien (Website, Insta­gram, Flyer ect.).

Unsere Bedarfs­er­mitt­lung und Angebotsplanung

Dies erfolgt in Abspra­che mit den zustän­di­gen Jugend­äm­tern und den betref­fen­den Kindertagesstätten.

„Volle Kanne Pädagogik!“

Unsere päd­ago­gi­schen Grundgedanken

Kinder brau­chen Sicher­heit und emo­tio­nale Zuwendung

Kinder können sich nur dann gut ent­wi­ckeln und mit Inter­esse und Neugier die Welt ent­de­cken, wenn sie sich emo­tio­nal sicher und gebor­gen fühlen. Deshalb ist es von grund­le­gen­der Bedeu­tung, dass sich die päd­ago­gi­sche Fach­kraft jedem Kind ein­fühl­sam zuwen­det, seine Bedürf­nisse wahr­nimmt und inner­halb der ihr vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten darauf eingeht.

Am Anfang steht dabei die Ein­ge­wöh­nung. Die gelun­gene Gestal­tung der Ein­ge­wöh­nungs­phase ist die Basis für einen erfolg­rei­chen Kita–Einstieg und eine ver­trau­ens­volle Bezie­hung zwi­schen Kindern, Eltern und Kita. Daher betrach­ten wir die sanfte Ein­ge­wöh­nung des Kindes unter Beglei­tung eines Eltern­teils bzw. einer dem Kind nahe­ste­hen­den Person als den Regel­zu­gang zur Kita.

Aufgabe der päd­ago­gi­schen Fach­kraft ist es, zu Kindern wie Eltern ein koope­ra­ti­ves Ver­hält­nis auf­zu­bauen und den ver­trau­ens­vol­len Umgang mit­ein­an­der zu fördern.

Kinder brau­chen Anerkennung

Jedes Kind braucht für die Ent­wick­lung seines Selbst­be­wusst­seins und seines Selbst­ver­trau­ens die Erfah­rung, von anderen vor­be­halt­los aner­kannt, wert­ge­schätzt zu werden. Dem­entspre­chend müssen unsere päd­ago­gi­schen Fachkräfte:

  • sich jedem anver­trau­ten Kind glei­cher­ma­ßen pro­fes­sio­nell zuwenden
  • Ver­trauen in das Ent­wick­lungs­stre­ben eines jeden Kindes haben
  • sich dafür inter­es­sie­ren, was ein Kind tut und das Kind mit einem res­sour­cen­ori­en­tier­ten Blick sehen
  • nach­voll­zieh­bare Grenzen setzen, die ange­passt sind an den indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs­stand des Kindes

Kinder brau­chen die Kindergemeinschaft

In unseren inklu­si­ven Kin­der­grup­pen schaf­fen wir Rah­men­be­din­gun­gen, in denen wir allen Kindern die Teil­habe am Alltag ermöglichen.

Wenn sich Kinder unter­ein­an­der über ihre Wahr­neh­mun­gen und Erleb­nisse ver­stän­di­gen, ordnen sie die Dinge, ver­su­chen Zusam­men­hänge zu knüpfen, ver­glei­chen ihre Sicht­wei­sen und ver­än­dern so ihr Bild von der Welt und sich selbst.

Im Kontakt mit den anderen Kindern lernen sie, Gefühle zu äußern und mit unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen nach Nähe und Distanz umzu­ge­hen. In der Kin­der­gruppe ent­wi­ckeln sie ihre Iden­ti­tät in einer wei­te­ren sozia­len Gemein­schaft neben der Familie.

Unsere päd­ago­gi­schen Schwerpunkte

Neben unseren päd­ago­gi­schen Grund­sät­zen gibt es einige beson­dere Schwer­punkte, die uns als Träger sehr wichtig sind und daher beson­ders geför­dert und unter­stützt werden:

Volle Kanne … Spiel

Wir sehen das Spiel als die Haupt­tä­tig­keit des Kindes an, bei der es seine indi­vi­du­el­len Kom­pe­ten­zen weiterentwickelt.

Aus diesem Grund räumen wir in unserem Alltag viel Zeit für das freie Spiel ein. Die päd­ago­gi­schen Fach­kräfte haben dabei die Aufgabe, die Kinder zu beglei­ten und Impulse zu setzen.

Unser Ver­ständ­nis von Spielkultur:
  • Spielen fördert unter­and­e­rem die Krea­ti­vi­tät und die Eigenverantwortung
  • Im Spiel wird sozia­les und kom­mu­ni­ka­ti­ves Mit­ein­an­der spie­le­risch erlernt
  • die Kinder haben die Mög­lich­keit, inklu­siv und unab­hän­gig der indi­vi­du­el­len Vor­be­din­gun­gen alleine oder mit­ein­an­der zu spielen
  • Spiel bietet Sprachanlässe 
  • Anre­gungs­rei­che Räume und Gärten sowie eine ein­la­dende Raum­ge­stal­tung fördern das kind­li­che Spiel
  • Viel­fäl­ti­ges Spiel­ma­te­rial mit hohem Auf­for­de­rungs­cha­rak­ter steht zur Verfügung

Volle Kanne … Sprache

„Sprache ist der Schlüs­sel zur Welt“ (Wilhelm von Hum­boldt) und eine ent­schei­dende Kom­pe­tenz bei der Aneig­nung von Wissen und im Kontakt mit anderen. Die Sprach­ent­wick­lung aller Kinder aktiv zu fördern ist daher ein großes Anlie­gen in den BOOT–Kitas, ins­be­son­dere durch die Methode der „all­tags­in­te­grier­ten Sprachförderung“.

Sprach­för­de­rung im Alltag:
  • Die päd­ago­gi­schen Fach­kräfte beglei­ten sprach­lich durch­ge­hend den kind­li­chen Alltag
  • Wir bieten den Kindern unter­schied­lichste Sprachanlässe
  • Unsere Kitas arbei­ten nicht bilin­gual. Die Umgangs­spra­che ist Deutsch.
  • Die Fami­li­en­spra­che als Erst­spra­che betrach­ten wir als wich­tige Res­source des Kindes, auf der auf­bau­end es die deut­sche Sprache erwer­ben kann. 
  • Um eine klare und ver­trau­ens­volle Kom­mu­ni­ka­tion zu gewähr­leis­ten, bemühen wir uns, bei Eltern­ge­sprä­chen bei Bedarf eine geeig­nete Dol­met­sche­rin oder einen geeig­ne­ten Dol­met­scher bereitzustellen.

Volle Kanne … Bewegung

In unseren BOOT–Kitas haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kindern viel­fäl­tige Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten zu bieten.  Zusätz­lich ver­fol­gen wir in unseren Kitas den psy­cho­mo­to­ri­schen Ansatz als sen­so­mo­to­ri­sche Ent­wick­lungs­un­ter­stüt­zung. Der Begriff ‚Psy­cho­mo­to­rik‘ beschreibt den Zusam­men­hang zwi­schen der äußeren, sicht­ba­ren Bewe­gung (Motorik) und dem inneren Erleben (Psyche) des Men­schen. Anders als bei her­kömm­li­chen Bewe­gungs­an­ge­bo­ten (z. B. Kin­der­tur­nen) gibt es in der Psy­cho­mo­to­rik keine vor­ge­ge­be­nen Übungen oder Aufgaben. 

Umset­zung:
  • Bewe­gungs­för­dernde Umge­bung, die das natür­li­che Bedürf­nis der Kinder nach Akti­vi­tät unterstützt
  • Gestal­tung der Grup­pen­räume, der Bewe­gungs- und Mehr­zweck­räume und der Gärten nach dem psy­cho­mo­to­ri­schen Konzept
  • Viel­fäl­tige Mate­ria­lien und Gegen­stände regen zu inten­si­vem und krea­ti­vem Spiel an
  • Kinder ent­de­cken die Welt eigen­stän­dig und auf ihre Weise

Volle Kanne … Forschen

„Wieso, weshalb, warum?“ – wir moti­vie­ren Kinder, Fragen zu stellen und ihrem natür­li­chen Wissens- und For­scher­drang nachzugehen.

För­der­li­che Lernumgebung:
  • Wir bieten Impulse, Sicher­heit und Frei­raum – ob in der Kita oder in der Natur – damit die Kinder eigen­stän­dig ent­de­cken können
  • Genü­gend Res­sour­cen (Zeit, Raum und Mate­rial) für for­schen­des Lernen und das Erkun­den neuer Dinge stehen den Kindern zur Verfügung
  • Viel­fäl­tige Mate­ria­lien wie Becher­lu­pen, Was­ser­spiele, Bau­steine, Sach­bü­cher und Tablets unter­stüt­zen die Kinder bei ihrer For­schung und Erkundung
  • Erwach­sene beglei­ten die Kinder, lassen sie jedoch selbst­stän­dig erkunden
  • Kinder pro­fi­tie­ren von­ein­an­der, tau­schen Ideen und Per­spek­ti­ven aus und führen span­nende Dialoge
  • Die Kinder expe­ri­men­tie­ren gemein­sam und sammeln Erfah­run­gen, z.B. durch Versuch und Irrtum als Lernmethode

Volle Kanne … Entspannung

Unsere Kinder haben in unseren Ein­rich­tun­gen während des gesam­ten Tages die Mög­lich­keit, ihrem natür­li­chen Ruhe­be­dürf­nis nach­zu­kom­men. Ruhige Ecken – auch in unseren Gärten – bieten eine reiz­arme Umge­bung und ermög­li­chen den Kindern, sich zurück­zu­zie­hen und aus­zu­ru­hen. Auch der Einsatz von beru­hi­gen­den Spiel­ma­te­ria­lien und Ent­span­nungs­me­tho­den fördern die Erho­lung. Das alles dient der Ver­bes­se­rung des emo­tio­na­len und kör­per­li­chen Wohlbefindens.

Ent­span­nungs­för­dernd ist:
  • Rou­ti­nen und Rituale im Tagesablauf
  • Rück­zugs­mög­lich­kei­ten
  • Klein­grup­pen­ar­beit und Nutzen der Mehrzweckräume
Ruhe­pha­sen:
  • Ori­en­tie­rung am indi­vi­du­el­len Schlaf- bzw. Ruhebedürfnis
  • Mit­tags­schlaf als Angebot – unab­hän­gig vom Alter
  • Wohl des Kindes steht im Vordergrund
  • Regel­mä­ßige Ein­schät­zung durch Beob­ach­tung und Aus­tausch mit den Eltern
  • Für Kinder ohne Schlaf­be­dürf­nis gibt es eine gemüt­li­che Ruhe­phase nach dem Mittagessen
  • Angebot von beru­hi­gen­den Tätig­kei­ten wie zum Bei­spiel Hör­spiele hören, Bücher anschauen, kneten oder geführte Entspannungsreisen

Volle Kanne … Vielfalt

In den BOOT–Kitas setzen wir uns für eine inklu­sive Päd­ago­gik ein, die die Viel­falt der Men­schen, die sich bei BOOT begeg­nen, wert­schätzt und anerkennt.

Gelebte Viel­falt:
  • Jeder Mensch in unserer Ein­rich­tung wird mit seinen unter­schied­lichs­ten Lebens­wel­ten, Fähig­kei­ten, Bedürf­nis­sen, Bega­bun­gen, Spra­chen und Fami­li­en­kul­tu­ren vor­be­halt­los aner­kannt und will­kom­men geheißen
  • För­de­rung der Kinder in ihrer Ein­zig­ar­tig­keit inner­halb der Gemeinschaft
  • Die Ein­zig­ar­tig­keit der Kinder wird als Res­source inner­halb der Gemein­schaft wert­ge­schätzt und in ihrer Wei­ter­ent­wick­lung begleitet
Bil­dungs­pro­zesse und Teilhabe:
  • Wir wollen die aktive Teil­habe am Kita–Alltag und an Bil­dungs­pro­zes­sen der Kinder ermög­li­chen, damit sie aktiv am Kita–Leben und an Bildung teil­ha­ben können
  • Kinder lernen mit und durch den Kontakt zu anderen Kindern und Erwach­se­nen, ange­passt an ihr indi­vi­du­el­les Tempo
  • Die Kinder pro­fi­tie­ren beson­ders von unserem Zusam­men­le­ben im Kita–Alltag in alters­ge­misch­ten Gruppen
Fach­kräfte:
  • In all unseren Häusern gibt es zusätz­li­che Fach­kräfte für Teil­habe und Inklusion

Volle Kanne … gesunde Ernährung

Damit sich unsere Kinder best­mög­lich ent­wi­ckeln können, legen wir in unseren BOOT–Kitas großen Wert auf eine gesunde Ernäh­rung und sorgen für eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige, ganz­tä­gige Essensversorgung.

Essens­an­ge­bot:
  • Vor­wie­gend regio­nale und sai­so­nale Pro­dukte und hoher Bio–Anteil
  • Jede Kita hat ein eigenes Küchenteam
  • Täg­li­che, frische und voll­wer­tige Zube­rei­tung der Mahlzeiten
  • Abwechs­lungs­rei­ches Früh­stück, Mit­tag­essen und Nachmittagssnack
  • Nach­hal­tig­keit bei Lebens­mit­tel­ein­kauf und Speiseplanung
Geträn­ke­an­ge­bot:
  • Unge­süßte Früchte- und Kräu­ter­tees sowie Wasser
  • Berück­sich­ti­gung beson­de­rer Bedürf­nisse, wie z.B. von All­er­gien und Unverträglichkeiten
Ess­kul­tur:
  • Gemein­sa­mer Genuss und Teil­habe bei der Gestal­tung von Mahlzeiten
  • Moti­va­tion durch Vor­bild­wir­kung der Fach­kräfte (z.B. neue Gerichte pro­bie­ren, Zutaten bewusst kennenlernen)
  • Kinder ent­schei­den und wählen selbst, was sie essen und pro­bie­ren möchten
  • gemüt­li­che Atmo­sphäre, Fördern der Selbst­stän­dig­keit und Führen von Tischgesprächen